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52-Wochen-Projekt - 2026 KW4

  • Autorenbild: Christian Lorenz
    Christian Lorenz
  • 25. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Was für eine aufregende Woche für alle Landschaftsfotografen! Am 19. Januar hat ein massiver solarer Strahlungssturm die Erde getroffen und für das Erscheinen von Polarlichtern bis nach Norditalien gesorgt.


Auroraaktivität am 19. Januar 2026 [1]


Auch über Leipzig war Himmelsspektakel zu beobachten. Meistens als grünes Leuchten am nordwestlichen Horizont, aber ab und zu haben sich auch vollständige grüne Bänder gezeigt, die intensiv leuchteten, aber auch schnell wieder verschwunden waren. Leider awar aich an diesem Abend etwas schlecht vorbereitet und hatte trotz Vorhersage ein derartig starkes Polarlicht nicht erwartet.


Kurzer Einschub: Zur Vorhersage von Polarlichtern und auch anderen fotografisch interessanten Wetterphänomenen wie Morgen- und Abendrot, Nebel u.v.m. kann ich sehr die App Viewfindr empfehlen. Und nein das ist keine Werbung, ich bin einfach von der App überzeugt :D


Also habe ich den Himmel zunächst von meinem Küchenfenster im Blick behalten. Nach einiger Zeit ist mir das oben beschriebene Leuchten am Horizont aufgefallen. Kurz bin ich weggegangen um meine Kamera zu holen und plötzlich war direkt vor mir ein intensiver, heller grüner Streifen zu sehen. Ich konnte genau ein Foto davon machen, denn ein paar Sekunden später war er schon wieder verschwunden.



Da es sicher zu spät war sich jetzt noch einen guten Fotospot zu überlegen, hatte ich beschlossen das Spektakel einfach von meiner Wohnung aus zu genießen. Zunächst war eine ganze Weile nichts Spannendes zu sehen bis zwei helle Bänder am Himmel erschienen und sich in Ost-West Richtung über den Himmel zogen. Diese sind immer wieder erschienen und verschwunden, mal kurz und lang in unterschiedlichen Intensitäten aufgetaucht. Leider habe ich keine weiteren Fotos davon gemacht, sondern nur mit eigenen Augen genossen - muss ja auch mal sein.


Aufgrund der Stärke des Sonnensturms und der langanhaltenden Nachwirkungen, hatte ich beschlossen am nächsten Tage nochmal Ausschau zu halten. Da ein Abendessen mit Kollegen in der Leipziger Innenstadt anstand, wollte ich mal aufs City-Hochhaus schauen, auch wenn die Wahrscheinlichtkeit recht klein war nochmal so starke Polarlichter zu erleben.


Gegen 20:30 Uhr hatte ich also das Dach des höchsten Gebäudes in Leipzig erreicht. Wie sich herausstellte war ich völlig allein auf der Aussichtsplattform - wahrscheinlich wegen der kuscheligen -4°C mit Wind... Trotzdem konnte ich den nächtlichen Blick auf Leipzig genießen. Wie erwartet hatten sich keine Polarlichter gezeigt, zumindest nicht stark genug um gegen die Beleuchtungen der Innenstadt anzukommen. Dennoch konnte ich ein paar Fotos aufnehmen.



Meine Lehre, die ich aus dieser Woche ziehe - höre frühzeitig auf die Aurora-Vorhersage um das Naturwunder auf gar keinen Fall zu verpssen. Vor allem nicht, wenn die Wahrscheinlichkeit als "extrem" angezeigt wird...



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