52-Wochen-Projekt - 2026 KW40
Aktualisiert: 5. Okt.
Pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit kann ich Fotos aus unserer Haupstadt Berlin teilen. Ich hatte die Gelegenheit für einen Städtetrip und habe die die Chance natürlich auch ausgiebig zum Fotografieren und Filmen genutzt. Obwohl ich schön öfters in Berlin war und etwa drei Tage Zeit hatte, bleibt man doch an den üblichen Stellen hängen, wenn man sich die Zeit nimmt sie etwas mehr zu erkunden.

1 – Reichstag, 2 – 3XN Cube Berlin, 3 – Fernsehturm, 4 – Weltzeituhr, 5 – S-Bahnhof Hackescher Markt, 6 – S-Bahnhof Bellevue, 7 – Siegessäule, 8 – Brandenburger Tor, 9 – Ebertbrücke (Blick aufs Bode-Museum), 10 – Berliner Dom
Regierungsviertel und Cube (1-2)
Kommt man mit dem Zug in Berlin an, ist eines der ersten Dinge, die man erspähen kann, das Reichstagsgebäude. Vor allem die prägnante Glaskuppel erkennt jeder sofort wieder. Persönlich kann ich auch einen Besuch im Reichstag empfehlen. Neben den Kuppelbesuchen werden auch kostenlose Vorträge und Führungen zu unterschiedlichen Themen angeboten. Dabei bekommt man Einblicke hinter die Kulissen und in die beeindruckende Architektur der Regierungsgebäude. Während meines Besuchs wurde die Glaskuppel gereinigt und war eine Woche lang für Besucher gesperrt. Einseits natürlich schade, andererseits aber auch eine gute Foto-Gelegenheit, denn normalerweise ist die Kuppel voller Menschen.
Neben dem Reichstag selbst lohnt sich ein Spaziergang vorbei an den benachbarten Regierungsgebäuden wie dem Kanzleramt, Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Denn gerade die Ostseite vom anderen Spreeufer aus ist die Schokoladenseite des Reichstags. In einem ähnlichen nüchternen architkektonischen Stil wie die Neubauten ist auch die U-Bahnstation Bundestag gestaltet. Tatsächlich ist sie eine meiner Lieblingstationen, denn sie ist luftig gestaltet und die gelben U-Bahnen der BVG geben dem Sichtbeton einen schönen Farbtupfer.
Alexanderplatz und S-Bahn (3-6)
In Berlin gibt es viele schöne S-Bahnstationen, die an vergangene Zeiten erinnern. Hier lässt sich die alte Architektur gut mit der Bewegung der Züge oder Menschen kombinieren, z.B. durch etas längere Belichtungszeiten wie 0,5s. So entstehen dynamische, kurze Lichtspuren und es ist – je nach Kameramodell – noch möglich ohne Stativ aus der Hand zu fotografieren. Die Bilder hier sind an den Stationen Hackescher Markt und Bellevue entstanden.
Am Alexanderplatz fällt natürlich sofort DAS Wahrzeichen Berlins auf – der Fernsehturm. Er dominiert die Skyline der Stadt und ist ein gutes Motiv oder Nebenmotiv. Zwei weitere meiner Lieblingsmotive am Alexanderplatz sind der Schriftzug am Bahnhof sowie die Weltzeituhr, die 1969 zum 20. Jubiläum der DDR errichtet wurde.
Siegessäule und Brandenburger Tor (7-8)
An der Straße des 17. Juni findet man diese beiden Sehenswürdigkeiten. Am Sonntag vor meinem Ausflug war sie für den Berliner Marathon gesperrt und die Abbauarbeiten waren noch ein paar Tage im Gange. Daher gab es hier wieder einige Möglichkeiten neuer Perspektiven, die durch den starken Verkehr sonst nicht möglich sind.
Das Brandenburger Tor ist einer der von Touristen meistbesuchten Punkte in Berlin. Zum Fotografieren empfehle ich das Tor am frühen Vormittag zu besuchen, denn dann ist der Pariser Platz praktisch menschenleer. Ansonsten kann man sich auf Details des Tores konzentrieren oder geschickte Blickwinkel wählen.
Museumsinsel (9-10)
Die Museuminsel beherbergt – wie der Name schon sagt – einige wichtige Berliner Museen sowie den Berliner Dom. Ebenfalls hat man wieder einen guten Blick auf den Fernsehturm. Ein Besuch gegen Sonnenauf- bzw. Untergang macht sich hier gut. Je nach Blickrichtung werden die Gebäude dann von vorn oder hinten angestrahlt.




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